ARGE-Mitgliederversammlung
Nach der außerordentlichen Versammlung Ende letzten Jahres fand am 5. Juni 2018 die turnusgemäße Mitgliederversammlung der ARGE Neue Medien (www.arge.de) statt. Der Veranstaltung in Düsseldorf wohnten 109 Teilnehmer aus 71 Unternehmen von insgesamt 104 Mitgliedern bei. Neben dem Rechenschaftsbericht von Vorstand und Geschäftsführung zum zurückliegenden Geschäftsjahr stand ein Ausblick auf die laufenden bzw. bevorstehenden Aktivitäten und Projekte auf dem Programm. Das Augenmerk lag zudem auf Fachvorträgen aus verschiedenen Gremien, einem Architekten-Gastreferat zu BIM sowie nicht zuletzt auf satzungsgemäßen Vorstandswahlen, die lediglich eine Veränderung brachten:
Stellvertreter von Frank Wiehmeier (Grundfos), den das Plenum als Vorsitzenden bestätigte, ist nun Dr. Tillmann von Schroeter (Vaillant). Er nimmt den Platz von Jörg Loew (Burgbad) ein, der dem Vorstand ab sofort als einfaches Mitglied angehört. Dirk Gellisch (Viega), Hendrik Kampmann (Kampmann), Volker Mauel (Reflex), René Müller (Duravit) und Thilo Pahl (Bette) bleiben in ihren Ämtern. Ebenso behält Dirk Lückemann (Schell) seinen Posten als Rechnungsprüfer.
Sowohl Frank Wiehmeier als auch ARGE-Geschäftsführer Konrad Werning unterstrichen in ihren Statements erneut die Bedeutung der Einbindung der Mitglieder in signifikante Entscheidungen. „Effiziente Gremienarbeit ist wichtig und wird künftig noch wichtiger“, so die gemeinsame Botschaft. Exemplarisch wurde das Engagement von Rudolf Kaiser hervorgehoben. In seiner eigentlichen Funktion als Leiter Global B2B Process Management bei Viega hat er über 26 Jahre hinweg in zahlreichen Arbeitskreisen sowie auch in der Expertenkommission maßgeblich dazu beigetragen, „die ARGE im Sinne der ihr angeschlossenen Unternehmen für die Zukunft auszurichten“.
Kaiser, aktuell Sprecher des AK Internationalisierung, ersuchte die Anwesenden, beim Projekt SYNOMAX eine größere Initiative als bisher an den Tag zu legen. Wiederholte Willenserklärungen reichten nicht, um der internationalen Plattform zu einer Reputation ähnlich der des SHK-Branchenportals zu verhelfen. Damit sich die Vorteile einer zentralen Stammdatenverteilung ebenfalls außerhalb Deutschlands zeigten, müssten deutlich mehr Unternehmen mitmachen.